Als die Fahrzeuge von BREMERHAVEN BUS ihre Hafenstadt-Namen erhielten…

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Bei der Verteilung der Hafenstadt-Namen für die neuen Omnibusse 2016 ist mir die Historie dazu wieder eingefallen und leider auch die tragischen Terroranschläge am 11. September 2001 in New York.

Vor 15 Jahren kamen die Verantwortlichen der Verkehrsgesellschaft auf die Idee, die Linienfahrzeuge mit Hafenstadt-Namen zu versehen, um wohl eine Brücke zu den weltweiten Handelsbeziehungen anderer Länder zu schlagen. Unter dem Motto „Bremerhaven wählt“ wurden unsere Fahrgäste anhand eines Preisausschreibens aufgefordert für alle 69 Omnibusse entsprechende Namen zu vergeben.

Zur Veranstaltung „Bürgerbummel“ in 2001 konnten die ausgefüllten „Stimmzettel“ im VBN-Infomobil abgegeben werden. Für das Publikum, die mit ihrer Prognose richtig lagen, gab es eine Reise nach New York für 2 Personen, JahresTickets für die VBN-Tarifzone 250 (Bremerhaven) und weitere Preise zu gewinnen.

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Am 28. September 2001 schließlich fand eine kleine Einweihungsfeier zur Trasseneinführung Bürger/Neugestaltung Fußgängerzone statt, wobei 2 Gelenkbusse (Wagennummern 9823 und 9923) mit Schleifchen versehen in den neu gestalteten Bereich zwischen Lloyd- und Keilstraße einfuhren. In diesem Zusammenhang erhielten die genannten Fahrzeuge die ersten Stadtnamen „Bremerhaven“ bzw. „New York“.

New York bot sich als Ersttaufe an, da damals durch Terroranschläge unter anderem das World Trade Center zerstört wurde.

Pfiffig war der Einfall zur o. g. Einweihungsfeier leckere Kekse anzubieten. Wer sich mit dem Verzehr zügeln konnte, hatte die Möglichkeit mit dem nett eingepackten Gebäck die VGB-Linienomnibusse kostenlos für die Rückfahrt nach der Veranstaltung zu nutzen.

Paul Homann

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