„Baustelle“ Bus

Wo Busse rund um die Uhr im Einsatz sind, kommt es natürlich auch mal vor, dass es zu einem Schaden kommt. Egal, ob durch Eigen- oder Fremdverschulden. Und dann?

Solch eine “Baumaßnahme“ kann z. B. die Demontage eines Motors oder eines Getriebes sein. Oder aber eine Fahrzeugbeschädigung ist so groß, dass es mit ein wenig Spachtelmasse und einem kleinen Pinselstrich nicht getan ist.

Sollte es also vorkommen, dass ein Bus dermaßen beschädigt wird, dann muss schon mal ein wenig Blech entfernt werden und man bekommt somit einen kleinen Einblick hinter die Fassaden.

Hier kann man z. B. das Gebläse erkennen, welches an kalten Tagen warme Luft in den Fahrgastraum befördert.

Hier musste aufgrund der starken Beschädigung die Blechbeplankung komplett entfernt werden. Ein Ausbeulen auf klassischer Art war nicht mehr möglich.

Das bedeutet für unsere Karosseriemechaniker: Bohrmaschine raus und Blechmeißel angespitzt…das Blech muss wech…

Anschließend wird der Untergrund gesäubert und für den Einbau der neuen, verzinkten Blechtafel vorbereitet.

Nach der Montage des Bleches müssen die Schweißpunkte bearbeitet und kleine Unebenheiten mit ein wenig Spachtel beseitigt werden. Wenn das erledigt ist, wird die gesamte Fläche mit Rostschutz und einer Haftgrundfarbe für die Lackierung vorbereitet.

Nach dem Trocknen folgen dann noch die Lackierung und ggf. eine Werbefolie.

Jens Wefer

2 Gedanken zu „„Baustelle“ Bus“

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