BREMERHAVEN BUS öffnet die Türen für eine Betriebsbesichtigung

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Am vergangenen Freitag haben 12 Personen an einer Führung über unseren Betriebshof teilgenommen. Schwerpunkte dabei waren die Leitstelle, das Herz unseres Unternehmens, und die Werkstatt. Höhepunkt für einige mutige unter ihnen war, sich selbst als Busfahrer zu fühlen und selbst über den Betriebshof zu fahren.

Gerne sind wir der Bitte der Nordsee-Zeitung nachgekommen und haben für die Aktion „NZ + ich“ unsere Türen geöffnet. Bevor es in die einzelnen Bereiche ging, hat Robert Haase, Vorstand, einen Überblick über unser Unternehmen gegeben und erklärt was genau sich in welchem Gebäude befindet. Es haben zwar alle Teilnehmer schon einmal den Bus genutzt, um an ihr Ziel zu kommen; es wusste aber z. B. keiner, dass im Jahr ca. 4 Mio. Betriebskilometer zurückgelegt werden. Zum Vergleich: Das bedeutet ca. 100 x um die Erde.

In der Leitstelle erklärt Hans-Joachim Jonack, Gruppenleiter Betriebssteuerung, genau was alles zu den Aufgaben der Disponenten gehört. Los geht es mit der Überwachung des Dienstantritts der Fahrer um 3.37 Uhr. Hier kann es unter Umständen zu ersten unvorhergesehenen Umplanungen kommen, wenn z. B. ein Kollege krank geworden ist oder das Fahrzeug einen technischen Defekt aufweist, und deshalb auf die Rückfallebene zurückgegriffen wird. Die unterschiedlichen nebeneinander stehenden Monitore zeigen dem Disponenten genau wo sich gerade jedes einzelne Fahrzeug befindet und ob das Zeitfenster eingehalten werden kann. Zusätzlich zum analogen Sprechfunk haben Fahrer und Disponent die Möglichkeit, codierte Anweisungen bzw. Meldungen über Bordrechner zu verschicken. Die vielen dabei auftauchenden Fragen wie „Sind die Endpunkte automatisch die Pausenzeiten?“, „Müssen die Fahrer die Fahrzeuge selbst überprüfen?“ und „Was passiert, wenn sich der Fahrer verfährt?“ werden ausführlich und verständlich beantwortet.

Anschließend wird die Gruppe durch unseren Werkstattleiter Nutzfahrzeuge, Manfred Broel, in die Abstellhalle begleitet. Hier zeigt er die elektrische Versorgung bevor es anschließend weiter geht in die Waschstraße, Prüfhalle und anschließend in die Werkstatt. Auf speziellen Hebeständen, die über dem Bus sind, können Arbeiten oberhalb des Busses durchgeführt werden und der Werkstatt-Mitarbeiter geschützt ist. Unter anderem wurden den Teilnehmern die technische Ausstattung der Busse und die Sicherheitsausrüstung näher gebracht. Auch in diesem Bereich gab es zahlreiche Fragen wie „Wie viele Reifen braucht der Bus pro Jahr?“, „Wo werden die Busse gebaut?“ und „Wer reinigt die Busse?“, die Manfred Broel gerne beantwortet hat.

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Wer zum Schluss die Gelegenheit genutzt hat und selbst die Erfahrung zwischen Auto fahren und Bus fahren machen wollte, durfte unter den wachsamen Augen unseres Fahrschulleiters Dietmar Kraske eine Runde über das Betriebsgelände fahren. Für Klaus Campe (Foto) war das ein tolles Erlebnis.

Insgesamt haben sich die Kollegen 3,5 Stunden Zeit genommen, Hintergründe zu erklären und Fragen zu beantworten.

Wer noch mehr zu dieser Aktion erfahren möchte, kommt hier zum Artikel der Nordsee-Zeitung und hier zu weiteren Aktionen der „NZ + ich“.

Astrid Okon

 

2 Gedanken zu „BREMERHAVEN BUS öffnet die Türen für eine Betriebsbesichtigung“

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