Ferienpass-Aktion

Bereits zum dritten Mal beteiligen wir uns an der Ferienpass-Aktion in Bremerhaven. An zwei Tagen haben Kinder die Möglichkeit sich unseren Betriebshof anzusehen. Dabei erklären wir kindgerecht was wir alles machen, damit der Bus in der Stadt fahren kann. Diesmal lag der Schwerpunkt im Bereich Technik.

Damit die Kinder auch verstehen was wir erzählen, richtet sich das Programm an Schüler*innen ab 12 Jahren. Von den 10 angemeldeten Schülern*innen sind leider nur 4 gekommen. Aber bei 36 Grad haben wir da vollstes Verständnis.

Treffpunkt ist unser Fahrschulbus auf dem Betriebshof. Dort wurden die Kinder begrüßt und das Programm kurz beschrieben. Zur Einführung gab es eine kleine Zeitreise in das Jahr 1881 als alles angefangen hat. Mit dem Pferd Lotte und der Kutsche. Anschließend sind wir gemeinsam in die Bushalle gegangen, wo unsere Gelenkbusse stehen. Dort wurde den Kindern der Unterschied zwischen einem Standardbus und einem Gelenkbus erklärt, wie groß ein Gelenkbus ist und wie viele Personen mitgenommen werden können. Fragen wie „Was ist das für eine Klappe?“ (Rampe für Rollstuhlfahrer) und „Was bedeutet der Aufkleber?“ (Hinweis Platz für Rollstuhlfahrer) wurden dabei auch geklärt.

Danach ging es weiter zur Werkstatt. Dort haben wir uns zuerst die Wartungs- und Waschhalle angesehen. Mit Wartung können die Kids natürlich noch nicht sehr viel anfangen, aber bei Tanken, Öl nachgucken und Reifen prüfen wussten dann alle wieder Bescheid. In der Prüfhalle wurde erklärt, warum die Busse geprüft werden und was Abgas, HU und SP bedeuten. Das war einiges an Theorie.

Spannender wurde es dann wieder als es weiter in die Werkstatt ging. Dort durften die Kinder sich einen aufgebockten Bus angucken und wie ein ausgebautes Getriebe aussieht.

Bei der Frage was denn bei einem Bus ausfallen könnte war die erste Antwort „das Licht“. Auch über Türen, Bremsen und Reifen wurde gesprochen und eine Grube angesehen.

Danach ging es dann zu dem Teil des Programms über, der allen am meisten Spaß gemacht hat. Eine Tour im Fahrschulbus über den Betriebshof. Aber nicht wie sonst als Fahrgast, sondern auf dem Fahrersitz. Mit einem Fahrlehrer daneben kann ja nichts passieren. Jeder darf einmal und die Angst war auch ganz schnell weg. Zum Schluss ging es dann mit dem Bus durch Waschstraße. Zwei Stunden, die wie im Flug vergingen.

Am 7. August bieten wir diese Ferienpass-Aktion noch einmal an.

Astrid Okon

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