Weiterbildung für Busfahrer und Busfahrerinnen

Busfahrer und Busfahrerinnen unterliegen seit dem 10.09.2008 der gesetzlichen Pflicht zur Weiterbildung. Zum ersten Mal musste diese Weiterbildung bis zum 10.09.2013 nachgewiesen werden. Art und Umfang sind dabei im Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrFQG) geregelt.

Alle 5 Jahre sind dazu 5 Weiterbildungsmodule nachzuweisen, die folgende Kenntnisbereiche umfassen:

  • Modul 1:  Eco-Training
  • Modul 2:  Sozialvorschriften, Risiken und Notfälle
  • Modul 3:  Sicherheitstechnik und Fahrsicherheit
  • Modul 4:  Markt und Image
  • Modul 5:  Fahrgastsicherheit und Gesundheit

Die vorgeschriebene Dauer beträgt 7 Stunden je Modul. Die Durchführung ist nur staatlich anerkannten Fahrschulen bzw. Weiterbildungseinrichtungen gestattet.

Dietmar Kraske, Leiter Fahrschule

Als betriebseigene, staatlich anerkannte Fahrschule für die Klassen D und DE mit unserem Leiter Dietmar Kraske und dem stellvertretenden Leiter Heinz Müller führen wir daher diese Modulschulungen selbst durch. Gelegentlich binden wir dabei aber auch externe Experten ein, die uns bei speziellen Ausbildungselementen helfen. So haben wir u. a. bei der Bremerhavener Berufsfeuerwehr Löschübungen mit 6 kg-Handfeuerlöschern durchgeführt.

Unser Fahrschulraum

Zuletzt wurde das Modul 1 (Eco-Training) hausintern im Januar und Februar 2017 durchgeführt. Dabei wurden 212 Teilnehmer/innen geschult.

Da dieses Modul nach der ersten Welle ab 2008 jetzt zum 2. Mal geschult wurde, wurden die Schulungsinhalte ergänzt bzw. abgeändert. So ging es u. a. um Einflüsse von außen und innen für Kraftstoffeinsparungen, Kraftstoffarten, Bereifung oder auch verschleißarmes Fahren. Als neuer Schulungspunkt wurden z. B. Grundkenntnisse über alternative Antriebe wie Elektro, Hybrid oder Brennstoffzellen vermittelt.

Auf den Punkt gebracht soll der Kenntnisbereich Eco-Training besonders zwei Erkenntnisse vertiefen: Durch eine ökonomische Fahrweise reduzieren sich die Betriebskosten, so dass jeder Fahrer und jede Fahrerin einerseits einen persönlichen Beitrag zum Betriebsergebnis sowie zur Umwelt- und Ressourcenschonung leisten kann und andererseits eine ökonomische Fahrweise gleichzeitig auch eine fahrgastfreundliche Fahrweise bedeutet.

Jörg Fröhlich

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